04 Botanischer Garten München

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030917

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04 Botanischer Garten München





Entspannung pur

Mindestens einmal im Jahr besuchen wir den Botanischen Garten in München - Nymphenburg. Mir gefällt der über hundert Jahre alte Garten am besten im Mai und Juni, wenn der Rhododendron blüht. Der über 20 Hektar große Garten birgt über 16.000 verschiedene Pflanzenarten und über 200 Sorten meiner Lieblingsblüten. Man kann den Garten direkt von der Straße betreten oder durch den Nymphenburger Schlosspark gehen. Wir wählen immer den Weg durch den Park, zuerst entlang am Kanal, vorbei an der Fontäne, durchs Haupttor, hinter der kleinen Brücke rechts den ausgeschilderten Weg entlang.


Bei unserem letzten Besuch begegneten wir zuerst Familie Ente.
Später spielte ein Eichhörnchen gedankenversunken auf dem Hauptweg und ließ sich von uns nicht stören. Im Hintergrund befindet sich die Magdalenenklause, eines der vielen Gebäude, die zum Schloss gehören.

 

Als wir den Eingang zum Botanischen Garten erreichen, begrüßen uns bereits die ersten Blüten der teilweise über zwei Meter hohen Büsche. Rhododendron – wohin das Auge schaut.


[color=#000000]Wählt man den Weg rechter Hand, so kommt man in die heimischen landschaftlichen Zonen. Alle Wege tragen Namen von Wissenschaftlern und Forschern, die sich um die Flora und/oder um den Botanischen Garten verdient gemacht haben.

Doch dorthin führt unser Weg uns dieses Mal nicht.

[color=#000000]Auf verschlungenen Pfaden gelangen wir zu einer reichen Blütenpracht – dem Rhododendronhain. Hier locken nicht nur die wundervollsten Blüten die Menschen, sondern Bienen, Wespen und Hummeln nutzen das reichhaltige Angebot, um sich zu sättigen. An den wundervollen Blüten kann ich mich kaum satt sehen. Stundenlang könnte ich hier verweilen.


Eine reiche Auswahl an heimischen und fremden Baumarten laden zum Bestaunen und Verweilen ein. Unterwegs begegneten wir skurrilen Bäumen und außergewöhnlichen Symbiosen.


Wir folgen einem der Wege und kommen zur Farnschlucht. Hier leben die Farne in jeglicher Größe und warten darauf, bestaunt zu werden.

Fröhliches Froschgequake lässt uns erahnen, was uns bald erwarten wird. Wir gelangen zu einem Teich, in dem sich Frösche lautstark Gehör verschaffen und um die Liebste buhlen. Davon unbeeindruckt sonnen sich Wasserschildkröten auf im See liegenden Baumstämmen. Sie lassen sich selbst von neugierigen Besuchern nicht stören. Wir umrunden den Teich und erreichen den Alpengarten, der eine Nachbildung einer hügeligen Alpenlandschaft ist. Mich fasziniert die Vielfalt der Alpenpflanzen aus aller Welt. Gewundene Pfade führen uns durch die unterschiedlichen Regionen. Polsterpflanzen im zentralen Teil zeigen bereits ihre Blüten. Eine kleine Eidechse verschwindet blitzschnell unter den alpinen Gewächsen. Für ein Foto hat sie keine Zeit. Die Alpenlandschaft bietet einen schönen Kontrast zu den akkurat bepflanzten Beeten.

Stundenlang könnte ich mich im Garten aufhalten, unter Bäumen sitzen und Eichhörnchen beobachten, wie sie sich gegenseitig necken und jagen. Für eine kleine Verschnaufpause lassen wir uns im Cafe nieder. Ein Tisch auf der Terrasse mit Blick zum Seerosenteich ist für uns reserviert. Rechter Hand locken die Gewächshäuser mit ihrer Vielfalt. Doch die sparen wir dieses Mal aus. Mein Ziel ist  die Rhododendronvielfalt und die bestaunen wir ausgiebig. Im Prachthof wird heute gebaut. Er ist für neue Bepflanzungen gesperrt. So sehen wir den Seerosenteich nur aus der Ferne und können die Lilienpracht, die sich vor den Wirtschaftgebäuden ausbreitet, nur erahnen.

Unser Rückweg führt uns wieder durch den Schlosspark, vorbei an Schwänen, Enten, Blesshühnern und Gänsen. Ein wundervoller entspannender Ausflug in den meiner Meinung nach schönsten Stadtbezirk Münchens.
Fotos: Siebert

muglsabine2016
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04 Botanischer Garten München :: Kommentare

Beitrag am Do 7 Sep 2017 - 19:41 von muglsabine2016

Liebe Eva, liebe Agnete,

da ich mir nicht sicher bin, wer von euch beiden meine Fotos im Kolumenbeitrag gerichtet hat, sage ich euch beiden herzlich Danke. Ich habe mir fest vorgenommen, künftig nur noch Fotos im Querformat zu erstellen, dann gibt es dieses Nacharbeiten nicht mehr. Aber besonders bei dem Baum war das schwierig, der wollte nicht quer, hi, hi.

Übrigens finde ich die neue Unterteilung im Kolumnenbereich toll. Eine sehr schöne Idee, dem Leser vorab die Inhalte schmackhaft zu machen. Ich denke, dass ich im nächsten Monat kein Schloss vorstellen werde. Da ich eine alte Leidenschaft wiederentdeckt habe, wird es etwas über die Kelten zu lesen geben. Mich fasziniert diese Zeit und die Menschen. Ich habe sogar eine Idee zu einem Keltenroman, der Plot steht im Groben und es gibt einzelne Szenen. Besonders bei euch in Österreich gibt es viele Fundstätten und Informationen zu den Kelten. Vor einigen Jahren war ich in Stuttgart in der Ausstellung über das Leben und Wirken der Kelten. Beeindruckend was diese Menschen schon in frühester Zeit geleistet haben.
Ich wünsche euch einen schönen Abend.
G.l.G. Sabine

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