02 Unsere Philososphie

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02 Unsere Philososphie

Beitrag von Evelucas am Do 10 Aug 2017 - 18:28

Unsere Philosophie


Die Welt als Drehbuch aller Geschichten

Geschichten zu erzählen, von aussergewöhnlichen Ereignissen zu berichten, von anderen Reichen zu fantasieren oder über unsere Welt zu philosophieren, ist seit Menschengedenken Teil unserer Kultur und Kommunikation, um unser Leben zu verstehen oder uns jenen, die um und mit uns leben mitzuteilen.
Deshalb sind sie bis heute einfach nicht aus unserer Welt wegzudenken. Genau genommen sind wir alle, ein wandelndes Meisterwerk an Geschichten, deren Anzahl täglich wächst. Die gesamte Menschheit basiert auf Geschichten. Das wiederum macht die ganze Welt, zu unserem Drehbuch.


Literatur als Wegweiser des Lebens

Den allerersten Beweis dafür, liefert uns das bisher älteste Meisterepos der Welt – das berühmte "Gilgamesh-Epos". Nacherzählt vom akkadischen Schriftgelehrten Sin-leqi-unninni (um 1200 v.Chr.).
Dieses erste poetische Werk der Menschheit, erzählt von einem tyrannischen König namens Gilgamesh. Ein König der den sumerischen Göttern trotzt, den wütenden Himmelsstier tötet, sich in einem tapferen Kampf dem Götter-Monster Chumbaba (Wächter des Zedernwaldes) stellt und die rachsüchtige Göttin Inanna Ishtar stetig, aber nicht folgenlos beleidigt. Es erzählt von des Königs Eskapaden, von seiner innigen Liebe zu Enkido und seiner tiefen Trauer, als ihm der von den Göttern gesandte Freund, in einem ungleichen Kampf, von Innana Ishta auch wieder genommen wird. Doch insbesondere ist es dieses Epos, das bereits mehr als ein ganzes Jahrtausend vor unserer Bibelgeschichte von der Sintflut erzählt, als diese noch gar nicht biblisch war.
Später griff sogar der griechische Dichter und Schreiber Homer (um 800 v. Chr.) für so manche Passagen in seiner Ilias und Odyssee auf dieses erste Schriftwerk zurück.

Einen Frevel an den Göttern bzw. römischen Patriarchen beging noch später dann auch der römische Dichter Ovid, als er es den Frauen aller Gesellschaftsschichten, dank seiner Vielzahl zweideutiger Verse gar leicht machte, jeden Mann ihrer Begierde zu verführen.
Cicero wiederum gelang es aufgrund seiner ausserordentlichen Rhetorik (in alten Schriften nachzulesen), eine ganze Armee gegen Julius Cesar aufzuhetzen, während Mark Aurels Selbstbetrachtungen, Jahrhunderte später sogar als erstes – auf heute österreichischem Boden (in Carnuntum) verfasste – philosophische Meisterwerk in die europäische Geschichte einging.

Was wir damit zu sagen wünschen:
"Die Schriftsprache ist menschliches Kulturgut, ein menschliches Bedürfnis, daher auch ein geistiger Shöpfungsakt unserer Seele. Und nicht zuletzt auch eine Liebeserklärung an den menschlichen Geist höchstselbst."

Wir Autoren hier, schreiben um der Liebe Willen, schaffen der Freude wegen und erfinden Neues, um der Fantasie, Kultur und Bildung Willen. So lautet unsere Mission.



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