Korrekturen "Der Seemann" / Originaltext von Adaira

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Korrekturen "Der Seemann" / Originaltext von Adaira

Beitrag von Evelucas am Fr 3 Feb 2017 - 13:35

1. Abschnitt:
Jan sah auf seine Uhr. „Einundzwanzig“, flüsterten die Zeiger ihm zu und er wusste, wenn er jetzt nicht ging, (würde) könnte es zu Hause (nicht sehr) recht ungemütlich werden. Sein Vater mochte es gar nicht, wenn er abends länger draußen blieb. 
(Trotzdem) Doch er rührte er sich nicht vom Fleck. 
Der Zwölfjährige saß an seinem Lieblingsplatz( : ), einem Versteck in der großen Bucht, in der die Frachtschiffe von Norden kommend hielten, um Waren von hier (aus) weg mit dem Zug in den Süden (bringen zu lassen) weiter zu transportieren. (Sein) Dieses verborgene Plätzlichen, (Versteck) hatte er sich hier (zwischen) hinter zwei großen Containern, die nie bewegt wurden und in einem rechten Winkel zueinander standen (geschaffen) für sich entdeckt. (Eine kleine Ecke, mit) Ein (einem) schmaler Spalt zwischen ihnen, (der) erlaubte ihm sogar einen (den) freien Blick aufs Meer (erlaubte) und den garstigen, kalten Wind zu dieser Jahreszeit, hielten die blauen Riesen auch noch ab. (Das Gute an den großen blauen Containern rechts und links von ihm war, dass sie auch den kalten Wind abhielten.) 
Nichtsdestotrotz (hatte) hielt (er) eine dunkelgraue Bommelmütze (an) seine Ohren noch zusätzlich warmso wie ein paar dicke Handschuhe seine Finger und (seine) eine gut gefütterte Winterjacke seinen Oberkörper
Ausserdem steckten seine Füße in dicken Wollsocken und robusten, braunen Stiefeln (zierten seine Stiefel). (die) Letztere hatte ihm sein Vater erst letztes Jahr von seinem (dem) schmalen Gehalt, das er bekam, gekauft. 
(Wenn Jan ausatmete machte sich ein weißer Hauch auf seinen Weg) Während Jan so dasaß schickte er mit jedem Atemzug ein paar Dunstwölkchen in die sternenklare Winternacht hinaus
Abend für Abend (saß) kehrte er (hier), über den ganzen gesamten Dezembermonat lang immer wieder hierher zurück, so wie er das auch letztes Jahr im Dezember schon hier gesessen getan hatte. Letztes Jahr (war sein Warten) wartete er aber vergebens. gewesenaber Dieses Jahr (war seine Hoffnung wieder groß) spürte er jedoch regelrecht, dass es anders ausgehen würdeUnd so saß er nun schon den fünften Abend in Folge hier, obschon(wohl) er dadurch (Tag für Tag wieder) weiterhin großen Ärger mit seinem Vater (bekam) heraufbeschworda er wieder einmal zu spät nach Hause kam
Eigentlich war seinem Vater ein liebenswerter MenschAuch war ihm völlig klar, (wieso) warum Jan das immer wieder machte, (aber) doch er (machte sich Sorgen) sorgte sich einfach um seinen Jungen. Jan konnte das auch verstehen (verstand das) - und blieb aber trotzdem weg.
Fasziniert blickte der Junge wieder in den sternenklaren Himmel. (So sternenklar wie heute waren) Die letzten paar Nächte hatten sich ihm nicht so (gewesen) ungetrübt präsentiert(,). Heute war es ganz anders und diese Tatsache ließ sein Herz schneller schlagen, da er darin ein vielversprechendes Zeichen zu sehen glaubte.
(eher wolkenverhangen, und dass es gerade heute Abend anders war, ließ Jans Herz schneller schlagen.) 
(Er) Kurz darauf beobachtete er wie zwei Schiffe, große Frachter, die in den Hafen einfuhren. 
Sie hielten direkt am Kai Dann tauchten mehrere warm eingepackte (Menschen) Männer am Kai auf. Ein (mit dem großenWortwiederholungriesiger Kran rollte schwerfällig heran, (und) Seeleute (geschäftig fingen an) liefen geschäftig umher, füllten Papiere aus und bereiteten alles vor, um (vor Papiere auszufüllen und) die Container komplikationslos zu verladen. 
„Anita“ stand in (großen-doppelte Wortwiederholung"Synonyme öfter verwenden"imposant leuchtenden, weißen (eckigen Buchstaben) Lettern auf dem vorderen Schiff, in der Beleuchtung des Kais gut zu sehen. Dahinter (stand) lugte die etwas keinere „St. Emmerslein“ gerade mal so hervor. Ein Schiff das Jan (hier) schon öfter hier gesehen hatte und von dem er inzwischen wusste, dass es (. Es kam) aus Dänemark kommend, und fuhr regelmäßig (hier) in diesen Hafen einkehrte
Jan wartete weiter, Sonst passierte gerade nichts Aussergewöhnliches. Die Position der Zeiger auf Jans Uhr (an seinem Handgelenk) ermahnten ihn allerdings erneut, dass es für ihn an der Zeit war, endlich nach Hause zu gehen, aber er blieb dennoch sitzen. 
Sein Vater (meinte) behauptete (immer) oft von ihm Jan, er sei (wäre zum Angeln) zum Fischen geboren ( : ). Sonst unruhig wie ein kleiner Floh, (aber wenn er) am Wasser jedoch (war konnte er) stundenlang (ruhig) in nur einer Position verharrend
Für Das allerdings, worauf Jan Tag ein, Tag aus hier stur (wartete) weiter hoffte, (mussten die Menschen verschwinden und es dunkler sein) würde erst zu noch späterer Stunde passieren, dann, wenn selbst die letzten Hafenarbeiter von hier verschwunden waren. Und so (also saß) verharrte (er) der Junge weiterhin still, dort in seinem kleinem Versteck. (weiter da.)

In Gedanken sah er s
einen Vater vor sichder Zuhause bestimmt schon ruhelos umherstapfte. Nervös von einem Raum in den nächsten wechselte und wieder zurück, bis er abermals jeden Quadratmeter des bescheidenen Heims abgegangen war. 
(Sein Vater zu Hause würde jetzt vom Flur ins Wohnzimmer und in die Küche tigern, unruhig und doch) Jedoch wissend, dass er die Polizei nicht (rufen) verständigen musste. Denn (Sein Junge) Jan kam immer nach Hause. 
(Trotzdem) Dennoch würde er die alten Vorhänge am Fenster beiseite schieben, die (seine Frau) Mama einst dort aufgehängt hatte und abermals ungeduldig (aus dem Fenster sehen) in die Dunkelheit hinaus starren
(Vor Jahren hatten sie den Dezember anders verbracht, als seine Frau noch unter ihnen weilte und die Krankheit sie noch nicht überfallen hatte. – Oje, Erzählerperspektiven wechsel, nicht gut. Du hast diese Geschichte bis jetzt, aus Jans Sichtweise erzählt und plötzlich bleibst du bei seinem Vater hängen und erzählst aus seiner Sicht. Dabei hast du völlig vergessen, dass es aber noch immer der Junge ist, der nur einfach gerade darüber nachdenkt, was sein Vater Zuhause gerade macht. Jan kann aber unmöglich wissen, woran sein Vater gerade denkt und schon gar nicht könnte er diese Gedanken dann auch noch aus seines Vaters Sicht beschreiben. Nur Jan selbst, kann also jetzt über diese Dinge im Kontext zu seinem Vater nachdenken. Dann allerdings denkt er bestimmt nicht an seine verstorbene Mutter im Sinne von seines Vaters "Frau". Du kannst also jetzt entweder, in die "allwissende Erzählperspektive" wechseln oder bei "Jans Erzählerperspektive" bleibenAnsonsten muss hier ein Übergang her, der dem Leser eindeutig vermittelt, dass sich die "beobachtende Kameraszene", jetzt dem Vater und seinen Gedanken widmet. Ein übergang wie zB.: Indessen stapfte Jans Vater zuhause bereits unruhig umher. Wechselte nervös von einem Raum in den nächsten ... usw.)

Beispiel 1 (allwissende Perspektive): Vor Jahren, bevor Jans Mutter so schwer erkrankte, verbrachten sie den Dezember ganz anders.
Beispiel 2 
(Aus Jans Perspektive): Vor Jahren, bevor Mama so schwer erkrankte, verbrachten sie den Dezember ganz anders.


Wir bleiben jetzt mal bei der allwissenden Perspektive.
Damals saßen sie (abends im) an den Adventabenden zusammen, lasen (eine) sich Geschichten vor und aßen gemeinsam (das von seiner Frau gekochte Essen), wenn sein Vater nach (der langen Arbeit) einem anstrengendem Arbeitstag nach Hause kam. 
Heute (musste er seinen Jungen) aber war Jan nach der Schule oft (noch) alleine (lassen) Zuhause
Als Jans Mutter schwer erkrankte, musste sein Vater sie Zuhause pflegen, dadurch verlor er seine alte Arbeitsstelle. Nach ihrem Tod fand er nur diese schlecht bezahlte Arbeit, der er auch heute noch nachging (es wäre ausgesprochen hilfreich, wenn man diese schlecht bezahlte Tätigkeit jetzt auch noch beim Namen nennen könnte. Wie zB. "Tellerwäscher", "Aushilfskraft im Hafen", "Trafikant" oder "Fischfabriksarbeiter" – ganz egal, einfach nur irgendetwas worunter sich der Leser was vorstellen kann)(Seine alte Arbeit hatte er vor Jahren verloren, weil er nach dem Tod seiner Frau zu viel zu Hause bleiben musste.)

Weder Jans Großeltern väterlicher- noch mütterlicherseits lebten in der Nähe, um bei ihnen etwas aushelfen zu könnendaher musste sein Vater auch noch zwei kleinere Nebentätigkeiten annehmen (auch hier wäre eine Betitelung der beiden Nebenjobs hilfreich).
 (Weder seine Eltern noch seine Schwiegereltern waren in der Nähe, um auszuhelfen und so musste er neben seiner Haupttätigkeit noch zwei kleinere Nebenjobs annehmen.)
Bedrückt starrte er also aus dem Fenster in die Finsternis und wartete bis sein kleiner, viel zu erwachsener Junge wieder nach Hause kam. – dieser Satz ist leider unnötig, eben da auch er aus der Perspektive des Vaters erzählt.


2. Abschnitt:
Jan wusste von den Sorgen seines Vaters, davon, dass die Arbeit zu schlecht bezahlt wurde, dass er sich Vorwürfe machte, weil er seinen Jungen zu oft alleine ließ, dass er seine Frau vermisste. Und irgendwann letztes Jahr (war) kam ihm eine Idee (gekommen), wie alles anders werden könnte. 
Nur deshalb saß (Jan) er jetzt hier und wartete in der Kälte(als) während er auf das weite Meer hinaus (sah) blickte
(Die) Allmählich leerte sich der Kai von all den Menschen die Tag ein Tag aus hier fleißig arbeiteten(verließen den Kai und gingen nach Hause.) 
Das waren die letzten Schiffe gewesen, die heute hier anlegten. (Auch) Und inzwischen war auch die Besatzung dieser (war) von Bord gegangen. (und)
Es wurde ganz still. So still das Jan jetzt sogar das leise Ticken seiner Armbanduhr hören konnte. (Ganz leise tickte seine Armbanduhr und) 
(verriet) Das bestärkte ihn seiner Hoffnung Jan, dass es sich (vielleicht doch) heute wirklich gelohnt (hatte) haben könnte, hier zu warten. 
Der Wind drehte, kam (plötzlich) jetzt direkt vom Meer herein und, brachte seinen kalten Hauch mit sich, (der) und trug noch ganz andere Gerüche (mit sich trug), in den Hafen als nur den salzigen Meeresduft. 
Jetzt würde es bald soweit sein, dass spürte er einfach tief in seinem Inneren(Jan wurde noch stiller, als die ganze Zeit zuvor) und (sah) starrte zunehmend aufgeregt hinaus. 
(Die) Sogar die Sterne schienen jetzt noch viel lebhafter, viel heller zu funkelten (heller). Und dann, endlich, dort am Horizont, bemerkte er eine Bewegung am Horizont
(Ganz) Langsam aber ganz eindeutlich, wurde ein Mast sichtbar, dann ein großes weißes Segel war gesetzt, und gleich daneben, auf selber Höhe, zwei weitere zwei etwas kleinere. Das Schiff fuhr direkt auf (ihn) Jan zu und hielt (dann) schließlich nur wenige Meter von der Küste entfernt (an). 
Jans Herz schlug (so schnell und laut) ihm bis zum Hals(dass) so laut, (sein eigener Herzschlag lauter wurde als) dass es selbst das (feine) Ticken seiner Armbanduhr übertönte. (und) Fast (hätte er es nicht bemerkt) wäre ihm dadurch sogar entgagen, (als es) wie dieses stetig langsamer wurde, bis (und dann) die Zeit schließlich stehen blieb. 
(Jetzt,) Da nun wusste (Jan) der Junge(war der) höchste Zeitpunkt gekommen um genau jetzt loszusprinten(laufen), direkt auf das große Schiff zu. 
(Er rannte) Und schon rannte und rannte er, so schnell ihn seine Beine trugen, bis er (und konnte noch von der Küste aus) nah genug dran war, um auch den Steuermann (sehen) erspähen zu können
Und ja, endlich. Da stand er tatsächlich, der, auf den er Tag ein und aus so hartnäckig gewartet hatte. Leibhaftig und echt in seinem Bischofskleid, den Stab neben sich liegend, die Mitra auf dem Kopf und winkte Jan lächelnd zu. (und) Schon sprangen zwei weitere Männer (kletterten) aus dem Boot, (liefen) wateten schnellen Schrittes durch das knöcheltiefe Wasser (und), hoben (ihn) den Jungen hoch, brachten ihn zum Hauptschiffhievten ihn an Bord und setzen ihn dann sogar direkt vor dem Steuermann mit dem langen weißen Bart ab
(Er) Jan hatte keine Angst,  denn hiervon hatte er lange geträumt und er wusste, dass alle hier gut auf ihn aufpassen würden. Sie brachten ihn direkt zu dem Steuermann mit dem langen weißen Bart und (er) Schließlich verbeugte sich sogar artig. 
„Willkommen, kleiner Jan", begrüßte ihn der hohe Ordensherr freundlich und brummig in einem. "Wie ich sehe, hast du auf mich gewartet?“, brummte der alte Mann. 
Jan nickte eifrig, mit strahlenden Augen.
Ja Herr, jeden Tag!“, stimmte Jan vorsichtig zu
Ein mildes Lächeln zeigte sich auf dem alten Gesicht. und er sagte: 
Na, dann segeln wir mal wieder los.“
Von hier weg begannen für Jan nun die schönsten Stunden (in) seines(m) Lebens. Sie segelten weit hinaus aufs Meer und während der Bischof steuerte, erklärte er Jan die Sterne. Er zeigte ihm Sternbilder, die bekannt waren, und viele, von denen er noch nie gehört hatte. Nach einiger Zeit fragte Jan schließlich das, was ihm seit dem Tod seiner Mutter schon die ganze Zeit auf der Seele brannte. 
„Hast du meine Mutter getroffen?“ 
Da lächelte ihn der (alte Mann) weise Herr wieder an (sah zu Jan hinunter und lächelte) und nickte
„Ich soll dir sagen, wie sehr sie dich liebt hat, stimmte er zu
Jan freute sichund dann, ganz schüchtern, lächelte nur. Nach einiger Zeit (sagte er) erwiderte er: „Bitte sag ihr, dass Papi und ich sie ganz furchtbar doll vermissen, ja? Sie fehlt uns sosehr, (aber) und wir hoffen, dass es ihr gut geht, da wo sie jetzt ist.“ 
„Das werde ich gerne tun. Und wie ist es bei euch, geht es dir und deinem Papi denn auch gut?“ 
„Ja schon irgendwie, es uns geht so es gut, aber mein Papi macht sich immer so schrecklich viele Sorgen. Um mich und um Geld und dann wieder um mich.“ 
„Bist du denn nicht artig?“, wollte der Bischof da wissen. 
„Bestimmt bin ich manchmal nicht ganz artig, aber ich versuche schon, ihm keine extra Sorgen zu machen. Er meint immer, ich wäre zu viel alleine.“ „Und glaubst du das auch?“ 
„Nur manchmal“, gab Jan zu. Der alte Steuermann nickte.
Die Beiden segelten noch eine Weile durch die Nacht, bis sie an einem anderen Landeplatz hielten.  Da Der warf der Bischof sah dem Jungen einen kurzen Blick zu Jan, zeigte dann auf einen fetten schweren Sack und fragte ihn (, auf einen großen schweren Sack zeigend): „Hast du Lust, mir zu helfen?“ 
Eifrig nickte Jan und half dem alten Mann auch sogleich dabei(den ganzen) großen riesigen Sack mit ihm von Bord zu (tragen) hieven
Vor ihnen lag ein sehr armes DorfSie hatten an einem sehr armen Dorf gehalten, Heruntergekommene Häuser, Risse in den Mauern und schäbige Straßen waren zu (sehen) erkennen
Als Jan all das sah, wie es hier aussah, fragte er: „Sicher das hier überhaupt noch wer wohnt? Wohnt hier noch jemand?“ 
„Leider ja, Jan, jedes Jahr komme ich in solche Dörfer und versuche etwas da zu lassen, was vor allem den Kindern hilft, aber es ist kaum etwas auszurichten, gegen diese Armut.“ 
Jan dachte einen Augenblick nach und schüttelte dann (überzeugt) entschieden (den) seinen Kopf. 
„Ich glaube du richtest sehr viel aus.“ 
„Wie meinst du das?“ 
Na jeder es weiß jeder doch, dass du den armen Kindern wirklich hilfst, (und) dass macht ihnen Mut und das macht sie glücklich. Und wenn man glücklich ist, ist man dann nicht auch ganz reich?“ 
Der alte Mann lächelte. 
(Irgendwie hast du schon Recht) Mhm, da ist wohl was wahres dran.“ 
(Trotzdem) Dennoch ließen sie vor jedem Haus kleine Geschenke da, die den Kindern das Leben besser machen sollten, bevor sie wieder zum Schiff zurückkehrten. (Grad-Mundart) Doch (kurz bevor) ehe sie gerade wieder an Bord gehen wollten, (blieb) hielt der Bischof plötzlich abrupt inne.
"Psst", gab er Jan mit dem Zeigefinger am Mund zuerst zu verstehen, dann: "Horch".  stehen. 
Jan wunderte sich ein bisschen, (aber hielt aber ebenfalls an) blieb dennoch stehen, verhielt sich ganz still und lauschte ebenfalls in die Nacht. Still horchten sie in die Nacht und 
(dann hörten sie) Und tatsächlich, da drang plötzlich so ein leises Winseln und Fiepen an Jans Ohren
„Komm mit“, wisperte da nun der alte Mann zu
Gemeinsam und auf leisen Sohlen (gingen) schlugen sie nun ihren Weg in jene Richtung ein, aus der das Winseln kam. Und da fanden sie plötzlich einen kleinen goldenen Hundewelpen. (Kaum sah er Jan und den Bischof lief er ganz tapsig und wackelig) Auf seinen vier tapsigen Pfoten (zu ihnen hin) wackelte der Kleine noch recht unbeholfen, aber ganz ohne Scheu auf die Beiden zu. 
Da kniete sich Jan (kniete sich auf den Boden) zu ihm nieder und sogleich leckte ihm der kleine (Hund) Wonneproppen (leckte ihm) übers Gesicht. 
Fragend blickte der Junge (Jan blickte) hoch zu dem alten Mann, fragend
Der nickte nur und lächelndte und sagte: „Nimm ihn ruhig mit. Denn hier wird ihn bestimmt Niemand vermissen.
Und so kehrten sie schlussendlich sie zu dritt gingen sie zurück an Bord. 
und Wieder übernahm der Bischof nahm das Steuer und brachte Jan zurück in seine Heimat. 
Das Schiff schwankte ruhig (in) auf den Wellen dahin (, sicher fuhr es) und fuhr schließlich sicher in den Hafen ein. Hier war es immer noch sternenklar und (dunkel) und doch stockfinster
(Jan sah den alten Mann an) Als Jan sich mit dem inzwischen friedlich schlafendem Welpen auf seinen Armen von dem alten Bischof verabschiedete sagte dieser ernst lächelnd: „Ich danke dir, Jan“, (sagte er. Der Bischof nickte und sagte:) und fügte auch noch hinzu: „Behalte immer in deinem Herzen deinen Glauben an das Gute, kleiner Jan. Und jetzt lauf schnell mit deinem Hund schnell nach Hause zu deinem Vater.“ 
Dann ließ sich Jan ließ sich von den Männern wieder von Bord bringen und (lief) rannte los – ganz so wie es ihm der Bischof aufgetragen hatteDoch er wandte sich noch einmal um (Dann drehte er sich noch einmal um) und winkte dem alten Mann zu. 
Der rief ihm sogar nachgerade so dass Jan ihn gerade noch hören konnte: "Und immer schön auf den Kleinen aufpassen". 
Jan nickte, Kurz darauf sah der Junge wieder einmal auf seine Uhr und stellte fest, dass diese die nun auch wieder angefangen hatte zu ticken. 
Ein wissendes Lächeln huschte noch über seine Lippen, und lief nach dann war er Zuhause angekommen.
Sein Vater sah hatte ihn schon vom Fenster aus nach Hause laufen beobachtet und öffnete sofort die Haustür. An diesem Abend war jedoch keine Wut und auch kein Ausdruck von Strenge mehr in seinem Gesicht, sondern nur die pure Erleichterung.
„Jan, um Himmelswillen bin ich froh dich gesund und munter wieder Zuhause zu wissen". 
Dann schloss seinen Jungen in die Arme. 
"Heute warst du warst heute aber wirklich sehr lange weg.“ 
Erst als er Jan schließlich wieder aus seinen Armen entließ, entdeckte (Dann erst sah er, was Jan auf dem Arm trug.) er auch den Welpen, der nun, von diesem kleinen Begrüßungstumult erwacht, aus verschlafenen, treuen Hundeaugen heraus, neugierig unter Jans Jacke hervorlugte. 
Ja wen hast du denn da mitgebracht?“ 
„Einen Welpen, Papi. Den hab ich mit dem Nikolaus auf dieser armen Insel gefunden.“ 
Jans Vater war nicht wie manch anderer Vater, (Er) und stellte daher auch nicht in Frage, was ihm Jan da gerade (gesagt) erzählt hatte. Stattdessen (sagte) erwiderte er mit leuchtenden Augen: „Er ist tatsächlich gekommen?“ 
Jan nickte begeistert und noch während sie ins Haus gingendann (erzählte) plauderte Jan wie ein Wasserfall drauflos
er Aufgekratzt erzählte er von dem Schiff und den Sternen, und von seiner Mami und was sie gesagt hatte. (In der Zeit) Indessen (machte) richtete ihm (der) sein Vater einen warmen Kakao für Jan und stellte sogar ein Schälchen mit Wasser für den kleinen Hund auf den Boden (für den kleinen Hund)Danach saßen sie noch lange gemütlich beisammen und plauderten sogar über all ihre Erinnerungen an die Mutter, (mit Dann) ehe sie sich endlich ins Bett begaben und erschöpft in einen tiefen und ruhigen Schlaf hinüberglitten. (gingen alle schlafen.)
Als Jan am nächsten Tag (aufstand) erwachte und kurz darauf mit dem kleinen Hund vor die Tür (gehen wollte) ging, stolperte er fast über eine große Holzkiste davor der HaustürDa lächelte eüberrascht und, schleppte sie hinein ins Wohnzimmer und (ging) lief aufgeregt seinen Vater wecken. Kurz darauf öffneten sie die Kiste dann Zusammen und fanden darin ein Hundekörbchen, ein Halsband, eine Leine und Spielzeug. Außerdem (war) fanden sie darin auch noch einen großen Briefumschlag, aus dem zwei Zettel herausfielen, als sie (ihn) diesen öffneten. 
(Den) Einen davon nahm Jan und las ihn laut vor:
 
Lieber Jan, 

Es war mir eine Ehre, meine alljährliche Runde gestern mit dir zu drehen. Lange nicht hatte ich ein solches Vergnügen während meiner Fahrt. (Es) Das hat die Düsternis, (zu) der ich (immer wieder fahren) Jahr ein Jahr aus meine Aufwartung machen muss, aufgehellt, wie es sonst nur der hellste aller Sterne (kann) vermag. Als Dank schicke ich dir hier einige Sachen. Pass immer gut auf (den) deinen neuen kleinen Freund auf. Der andere Brief ist für deinen Vater.
 
Liebe Grüße
St. Niklas

 
Schließlich sah Jan sah zu seinem Vater auf, als er den Brief gelesen hatte
Der hatte inzwischen den zweiten Brief an sich genommen und schien seiner Mimik nach, nicht ganz fassen zu können, was ihm dieser offenbarte.  (Sein Vater stand neben ihm undUnd als er ihn wieder aus der Hand legte, (ihm) liefen ihm Tränen über's die Augen Gesicht
„Papi? Was ist denn , Papi?“ 
„Weißt du, was das ist, mein Junge?“, brachte er da gerade mal so heraus. 
Jan schüttelte natürlich den Kopf. 
(Hier) Da steht (drin), dass wir von einer weit entfernt(en) verwandten Tante ein Haus, (und) ein großes Grundstück und jede Menge Geld geerbt haben. Wir können endlich umziehen und (ichdann habe jetzt ich auch wieder viel mehr Zeit für dich!“ 
Da sprang Jan auf und fiel seinem Vater, jetzt selber mit Freudentränen in den Augen um den Hals. 
Lachend und weinend zugleich (nahm) schloss dieser seinen Jungen ganz fest in (den) die Arme, als und plötzlich machte es von unten her auch noch ein freudiges „Waff“ (Wuff - kling zu sehr nach einem großen, erwachsenem, robustem Hund. Welpen klingen nicht so.) erklang und, ehe ein kleiner Viebeiener an den Beiden in einer tapsigen Mischung aus hüpfen und krabbeln hochsprang, bis auch er (ein kleiner Vierbeiner machte bei der) an dieser Umarmung mit teilhaben durfte.

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