Teil 1 Mythen und Sagen. "König Gilgamesh"

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Teil 1 Mythen und Sagen. "König Gilgamesh"

Beitrag von Drita1 am Mi 2 Nov 2016 - 16:23

Liebe Evelucas,

Es ist so spannend, was du uns da bisher schon über dieses Epos erzählt hast. Ich kenn es natürlich, allerdings nicht so im Detail. Ich wusste zwar, dass es einmal einen "König-Gilgamesh" gab und auch das er Sumerer war und sein Freund Enkido hieß, aber das wars dann auch schon wieder so ziemlich. Ich hatte allerdings keine Ahnung, dass Enkido eigentlich von den Göttern geschickt wurde, um sich Gilgamesh entgegenzustellen.
Und wie das Epos schon Anfängt, wie ein klassisches Märchen indem die Prinzessin gleich mal sicherheitshalber in den Turm gesperrt wird. Und dann der Adler, der das Baby Gilgamesh rettet und zu einem Gärtner bringt. Oh Man, da musste ich doch gleich an Moses denken. Nur das es bei ihm halt der Fluss war in den er ausgesetzt wurde. Danach ist er ja dann - laut der biblischen Überlieferung – Mundschenk des Pharaos geworden und hat ihn dann vergiftet um ihn zu stürzen, während Gilgamesh halt gleich als Söldner zu den Waffen griff, um seinen Großvater zu stürzen. Trotzdem sind diese beiden Geschichten, stellt man sie einander gegenüber, doch unübersehbar der selben Ursprungsquelle entstiegen und das finde ich extrem interessant. Mal abgesehen davon, finde ich trotzdem diese "heidnisch-sumerische Variante" wesentlich spannender.

Sehr erfrischend finde ich in dieser Erzählung auch, wie ungezwungen hier einfach mal schnell Sex von der Tempeldirne eingesetzt wird, um den "Wilden" (he, he) zu zähmen. Jetzt bin ich nur noch sehr gespannt drauf, wie die Geschichte weiter geht. Auf den Zweikampf der beiden Kontrahenten bin ich jetzt mal sehr neugierig und dann auch auf den "Monster-Kampf im Zedernwald". Und die Sintflut hast du ja auch schon erwähnt, na auf diese Version davon freue ich mich da schon ganz besonders. Vor allem da man, wie ich glaube, dem Original der vorchristlichen Ursprungsgeschichte dazu, wohl näher derzeit gar nciht kommen kann. Ich meine, 1200 vor Christus??!! Shocked Wow! Und dann beruft sich dieser Autor mit dem komischen Namen (den ich mir jetzt leider nicht gemerkt habe) auch noch auf eine mündlich überleiferte Version davon, aus dem Jahr 2600 vor Christus. Das ist eigentlich der Wahnsinn. Ich kann mir noch nicht mal vorstellen, wie es damals auf unserer Welt zugegangen sein könnte.

Hm, hat die Kirche sicher nicht unbedingt erfreut, als man diese Tafeln ausgegraben und übersetzt hat. Denn damit ist das alte Testament ja, dass eine halbe Ewigkeit lang als "das Wort Gottes höchstselbst" beworben wurde *g*, wohl selber eher zu einer Art "gefallener Engel" geworden he,he, ich find das super. Cool pirat 

Doch was ich eigentlich sagen wollte, bitte, bitte, bitte schreib bald dran weiter, ja?. Ich will nämlich noch viel mehr davon haben. Very Happy

LG. Drita
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